Travelling Yogini – Die Ente im Zug

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Travelling Yogini – Die Ente im Zug

Die Ente im Zug

Hallo, da bin ich mal wieder: Meike, Eure Travelling Yogini, einige von Euch kennen mich vielleicht bereits:

Heute erzähle ich von einer Reise im Zug. Als langjährige „Flugente“ (das ist mein Hauptberuf) bin ich vor solchen Reisen immer etwas nervös. Viel zu früh am Bahnhof, ausgerüstet mit Snacks und Getränken für eine Reisedauer bis ans Ende der Welt, überprüfe ich immer wieder, ob ich am richtigen Gleis stehe und mein Zug auch pünktlich kommt. Und wo ich umsteigen muss…in 5 Stunden…auf welchem Gleis….  Viele Menschen denken es ist ganz unspektakulär und trivial mit so einem langen Wurm auf Schienen durch die Welt zu gleiten, naja da bin ich halt anders. Ich saß auch schon im falschen Zug! Aber noch nie im falschen Flugzeug! Auf Flughäfen fühle ich mich eindeutig mehr zuhause, finde mich schnell zurecht und nehme die vielen Kontrollen und Checkpoints gelassen und immerhin muss man beim Fliegen sein großes Gepäck nicht selbst in das Fortbewegungsmittel der Wahl schleifen.

Heute habe ich es nach 1x erfolgreich Umsteigen schon in meinen Langstreckenwurm nach Potsdam geschafft und sitze alleine in einem Ruheabteil am Fenster. Wie lange das so bleiben wird weiß ich nicht, denn an allen Schildern und Abteilen steht GGF RES, die digitalen Anzeigen sind nicht benutzbar. Im Flieger ist die Platzwahl auch ganz anders und unkompliziert aber das ist ja hier gerade nicht das Thema…

Ich bin unterwegs zur Parapara Akademie am schönen Lehnitzsee in Potsdam, um mich in Sachen Hormonyoga weiter fortzubilden. Das Thema finde ich schon lange sehr interessant und mit diesem Teacher Training baue ich auf bereits absolvierte Workshops und Trainings auf. Ich freue mich schon sehr darauf, Lalla, Dr. Claudia Turske aus der Schweiz, wiederzusehen. Sie wird den Kurs leiten und ich bin sooo gespannt, was ich diesmal mitnehmen darf!

Eine Woche später. Ich sitze wieder im Zug, diesmal wesentlich gelassener und eigentlich ganz entspannt. Nach der intensiven Woche Teacher Training fühle ich mich ganz bei mir, habe meinen Körper besser kennen und spüren gelernt und die Faszination Hormonyoga hat mich noch mehr gepackt.

Hormonyoga ist nicht nur für Frauen in den Wechseljahren gut, um wieder in Einklang mit sich selbst zu kommen sondern kann Frauen, die an PMS oder PDMS (Prämenstruelles Syndrom oder die extremere Form der prämenstruellen dysphorischen Störung) leiden wirklich Abhilfe und Linderung verschaffen. Ich gehöre zu den nur etwa 20% der Frauen in Deutschland, die damit keine Erfahrungen haben und war wirklich erschrocken, wie sehr dieses Leiden das Leben zwischen Eisprung und der Mensis negativ beeinflussen kann! Zum Glück gibt es Hormonyoga!

Hormonyoga wurde ursprünglich von der Brasilianerin Dinah Rodrigues entwickelt, Dr. Claudia Turske hat auf wunderbare Weise ihre Interpretation, eine weichere, sehr präzise Art der Praxis geschaffen. Hormonyoga verbindet Elemente des Hatha und  Kundalini Yoga mit Pranayama (Atemübungen) und Energielenkung und führt zu verbessertem Körperbewusstsein, Stressreduktion und Ausgeglichenheit, was ich auch bei mir selbst deutlich wahrnehme.

Ich freue mich schon sehr auf meinen Workshop hier bei uns im Studio und darauf mit Euch gemeinsam die Asanas der Übungsreihe zu praktizieren, zu meditieren und das Wunder Weib zu zelebrieren.

 

Lalla und die Parapara Akademie bekommen von mir folgende Bewertung

Kursinhalt und Lehrstil – 12 von 10 Ganeshas 😉😁😍

Studio und Unterbringung  – 8 von 10 Ganeshas